Nachhaltigkeit: Fakten zur Wasserverschmutzung

 

 

Aus dem Auge, aus dem Sinn: Fakten rund um das Thema Wasserverschmutzung 

7,5 Milliarden Menschen produzieren täglich über zwei Millionen Tonnen Abwasser sowie industrielle und agrarwirtschaftliche Abfälle. Diese werden in die Gewässer unseres blauen Planeten geleitet. Bereits heute ist die Wasserverschmutzung ein weltweites Problem mit gravierenden Folgen. Wassermangel, Hygieneprobleme oder schlichtweg eine verunreinigte Quelle des wichtigen Lebenselixiers – drei Prozent aller Todesfälle sind noch heute auf diese Gründe zurückzuführen. Krankheiten wie Malaria oder Cholera verbreiten sich rasant und verursachen schwerwiegende gesundheitliche Probleme. Doch nicht nur in Entwicklungsländern hat die Verschmutzung und der Mangel von Wasser erhebliche Folgen. Mit der Industriellen Revolution entstanden weltweit zunehmend schwer abbaubare, giftige Abwässer. Eisen- und Bergwerke leiteten beispielsweise Cyanide und Schwermetalle in das Wassersystem. Die chemische Industrie setzte Salze, Farbstoffe sowie neuartige und giftige organische Chemikalien frei.

 

Als am 22. Juni 1969 in Ohio der Cuyahoga River brannte, veranlasste dies 20 Millionen Menschen beherzt zu demonstrieren. Am 22. April 1970 fand schließlich der erste Earth Day statt und der Kampf gegen Umweltverschmutzung begann. Zwei Jahre später verabschiedete die US-Regierung schließlich mit dem Clean Water Act ein Gesetz zur Reinhaltung von Gewässern. In Deutschland wurde bereits im Jahre 1957 ein Wasserhaushaltsgesetz erlassen, das 1976 durch eine Novelle zum Gewässerschutzgesetz umgewandelt wurde. Doch in Entwicklungs- und Schwellenländern herrscht die industrielle Wasserverschmutzung weiter vor. 

Auch die Luftverschmutzung wirkt sich negativ auf die Gewässerqualität aus. Schwefel- und Stickstoffoxide bilden mit Wasser Säuren, die schließlich zum Sauren Regen führen. Die Folgen sind beispielsweise fischlose Seen und geschädigte Bäume. In der Landwirtschaft sorgen hingegen künstliche und tierische Dünger für eine erhebliche Belastung. In Deutschland liegen die Nitratwerte im Grundwasser nach wie vor bei über der Hälfte der offiziellen Überwachungsmessstellen über dem Grenzwert für Trinkwasser. Durch Ackerbau tragen zudem Ammoniakemissionen zur Versauerung bei.  Ein anderer Aspekt der Wasserverschmutzung ist das Eindringen von Pestiziden. Der Kreislauf des Wassers mündet schließlich in den Ozeanen unseres Planeten. Die künstlich zugeführten Nährstoffe regen die Algenproduktion massiv an. Meerestiere können diese jedoch nicht mehr in ausreichenden Mengen fressen. Abgestorbene Algen verbrauchen so den ohnehin spärlichen Sauerstoff im Tiefenwasser. Die durch Überfischung bedrohten Muscheln und Garnelen sterben ab, andere Fische verlassen die betroffenen Gebiete – das Resultat sind sogenannte tote Zonen

Im Alltag sorgen zudem der Reifenabrieb, Auftausalze und Öle in Straßenabwässern für eine Belastung. Neben einer regelmäßigen Verschmutzung bleiben vor allem Unglücksfälle und Katastrophen wie der Brand der Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko in negativer Erinnerung. Nachdem am 20. April 2010 schwerer Versäumnisse das Sinken der Plattform verursachten, führte das ausströmende Öl schließlich zur Ölpest im Golf von Mexiko, der schwersten Umweltkatastrophe dieser Art in der Geschichte.

Collective Impact – nur gemeinsam sind wir stark

Viele gemeinnützige Organisationen sehen sich als Einzelkämpfer und setzen häufig nur auf ihre eigenen Konzepte und Lösungsansätze. Damit haben sie eine zumeist nur isolierte Wirkung. 

Collective Impact ist das genaue Gegenteil im Nonprofit-Bereich. Verschiedene Organisationen aus unterschiedlichen Sektoren schließen sich zur Erreichung eines zuvor definierten gemeinsamen Zieles zusammen und stimmen die Maßnahmen zur Erreichung ab. Auf diese Weise bündeln sie ihre Kräfte und stärken ihre Einflussmöglichkeiten. Das Konzept  basiert auf dem Grundsatz dass nur das gemeinsame Wirken von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu grundlegendem Wandel traditioneller gesellschaftlicher Systeme führt.

Im Gegensatz zu normalen Netzwerken sind Collective Impact Initiativen sektorenübergreifender, formalisierter und institutionalisierter. Sie arbeiten zudem an der Lösung eines ganz konkreten Problems.

So auch bei der Umweltverschmutzung durch Plastikmüll. Zwar sind es nicht allzu viele – dafür lassen die einzelnen Akteure allerdings aufhorchen. Als bedeutendstes Beispiel ist hier die New Plastics Economy der Ellen MacArthur Foundation zu nennen.

Sie vereint namhafte Global Player wie Coca Cola, MARS oder Danone mit politischen Entscheidern und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen wie der MAVA Foundation. Ziel ist es Impulse für ein langfristig funktionierendes Kunststoffsystem zu geben, das auf dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft beruht.

Langfristig gesehen soll es zu einem grundlegenden Systemwechsel kommen. Als großen Erfolg verbucht die Initiative, dass sich 15 bedeutende internationalen Unternehmen verpflichtet haben, alle Kunststoffverpackungen bis 2025 wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar zu machen.


Weitere Collective Impact Initiativen im Bereich Plastikmüll sind der Plastic Solution Fund und die Trash Free Seas Alliance.

Vermeintlich praktisch und doch schädlich: PET-Flaschen und ihre Nachteile für Mensch und Umwelt  

Wasser ist ein bedeutungsvolles Lebenselixier – das kühle Nass frischt unsere Zellen auf und ist nachweislich eine wichtige Quelle der Gesundheit. Gehirn, Schleimhäute, Verdauung und Nieren – unsere Organe würden ohne dieses wichtige Naturprodukt erheblichen Schaden nehmen. Pro Jahr trinken wir Deutschen im Durchschnitt rund 140 Liter Wasser. Seit den 1990er-Jahren greifen viele Bundesbürger neben der klassischen Glasflasche auf Mehrwegplastikflaschen zurück. Die sogenannten Polyethylenterephthalat-Flaschen, geläufiger PET, haben den Markt nachhaltig beeinflusst und verändert. Mit einem Fassungsvermögen von beispielsweise 0,5 oder 1,5 Litern gelten sie als besonders praktisch. Gerade unterwegs werden die Behälter gerne genutzt, da sie bruchsicher und besonders leicht sind. Der Durst auf Wasser, Säfte, Schorlen oder andere Softdrinks kann zwischendurch problemlos gestillt werden. Was viele jedoch nicht wissen – bei längerer Lagerung gibt PET Mikroplastiken in die Flüssigkeit ab. Die Konzentrationen der Substanzen sind zwar niedrig, sodass sie nicht direkt gesundheitsgefährdend sind. Aus umwelttechnischen Gesichtspunkten sind die Kunststoffflaschen jedoch weitaus bedenklicher.

Knapp 2 Liter Erdöl werden benötigt, um 15 PET mit einem Fassungsvermögen von einem Liter herzustellen. Sind die Flaschen erst einmal in Umlauf, können sie im Schnitt je nach Materialdichte und Stabilität zwischen zehn und fünfundzwanzig Mal wiederverwendet werden. Mehrwegflaschen, die Limonade enthalten haben, eignen sich jedoch beispielsweise nicht mehr zum Befüllen mit Wasser. Trotz Pfandpflicht werden in Deutschland zudem viele Flaschen nach dem Gebrauch achtlos weggeworfen. Das Aufbewahren und Zurückgeben der leeren Einzelflaschen am Automaten schreckt leider immer noch viele Verbraucher ab. Zudem stehen Textilfasern aus recycelten PET-Flaschen im Verdacht, durch Abrieb beim Waschen erhöht Plastikmikropartikel abzugeben. Diese werden in Kläranlagen nicht zurückgehalten und gelangen so über das Abwasser ins Meer. 

Wer bewusster Leben und einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten möchte, sollte beim Kauf von Getränken darauf achten, auf Glasflaschen zurückzugreifen. Im Büro sind zudem Wasserspender von fresh at work eine tolle Alternative, um Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner mit frischem, gesundem Tafelwasser zu versorgen. Die Geräte veredeln Leitungswasser durch die Filterung, Kühlung und (bei Bedarf) Zusetzung von CO2. Die Markenfilter stammen dabei aus dem klinischen Bereich und entfernen zuverlässig Verunreinigungen durch Bakterien, Keime, Medikamente, Nitrate, Pestizide, Schwermetalle oder Mikroplastik sowie jegliche Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigungen.

Plastik reduzieren im Alltag und Büro leichtgemacht


Das Plastik unserer Umwelt schadet, rückt immer mehr ins Bewusstsein der Menschen. Die größte Müllkippe unseres Planeten ist für unsere Augen gut versteckt und war somit fast aus dem Sinn gestrichen. Etwa 75 Prozent der bis zu zehn Millionen Tonnen Müll, die jährlich in die Meere gespült werden, besteht aus Kunststoff. Die Folgen für unser Ökosystem und die Tiere sind katastrophal, denn der Plastikmüll zersetzt sich durch Salzwasser und die Sonne nur langsam. Dabei werden gefährliche Inhaltsstoffe freigesetzt, die sich in der Nahrungskette anreichern und Meerestieren nachhaltig auf unterschiedlichen Wegen schaden. Viele von ihnen sterben am Ende qualvoll. Auch tausende Seevögel verenden, weil sie Plastik mit natürlicher Nahrung verwechseln. 

 

Diesem Negativtrend kann bereits im Alltag mit kleinen Maßnahmen entgegengewirkt werden, die jedoch eine große, positive Wirkung haben. Anstatt im Supermarkt um die Ecke einzukaufen, bei dem man Plastikverpackungen nur schwer umgehen kann, empfiehlt es sich seine Einkäufe in "Unverpackt"-Läden zu erledigen. In vielen größeren Städten gibt es diese bereits – wer auf dem Weg nach Hause auf die innovative Einkaufsmöglichkeit stößt, sollte nicht lange zögern. Mitgebrachte Behälter werden hier zur ökologisch wertvollen Verpackung. Wer einen solchen Laden nicht in der näheren Umgebung hat, kann im Internet fündig werden. Zero-Waste-Läden verschicken ihre Waren beispielsweise in bereits benutzten Kartons.

Führt einen der Weg doch in den klassischen Supermarkt, helfen mehrfach verwendbare Tragetaschen und der Kauf von losem Gemüse sowie Obst. Eine nicht zu unterschätzende Quelle von Plastikmüll sind zudem Kaffeekapseln. Wer das „schwarze Gold“ viel und gerne trinkt, sollte über den Kauf eines Vollautomaten nachdenken oder auf die bewährte Kaffeepresse zurückgreifen. 

 

Auch im Arbeitsalltag kann man an Plastik sparen und auf die Umwelt achten. Wer beispielsweise auf dem Weg zum Büro oder dem nächsten Termin sein Heißgetränk gerne To-Go bestellt, sollte mit einem eigenen Becher vorsorgen. Viele Cafés verkaufen die trendigen und ökologischen Behälter sogar selbst und freuen sich über Kunden, die mitdenken. Soll es doch lieber ein Softdrink, eine leckere Schorle oder das klassisch erfrischende Wasser sein, gilt das Motto: Mehrweg statt Einweg und Glas vor PET. 


Wer im Einkauf der Firma sitzt, kann zudem bei der Materialbeschaffung mit Köpfchen agieren. Als Alternative zu Klarsichthüllen oder Plastikheftern gibt es schöne Kartonmappen aus Recyclingmaterial. Statt Kugelschreibern kann sich zudem der gute, alte Bleistift bewähren. Auch mit einem USB-Stick oder Anspitzer aus Holz lässt sich die Umwelt schonen. Unternehmen, denen das Wohl der Mitarbeiter am Herzen liegt, können zudem beim Kauf von Kaffeevollautomaten und Tafelwasser einen wichtigen Beitrag zum Schutz unseres blauen Planeten leisten.

 

Das Unternehmen Coffee at Work aus Witten ist nicht nur für Kaffee in Gastro-Qualität bekannt. Neben Kran und Flasche hat der Familienbetrieb mit fresh at work eine hervorragende Option zur Versorgung mit Tafelwasser geschaffen: das wohlschmeckende und frische kühle Nass ist wie sein leckeres schwarzes Heißgetränk-Pendant zu einem monatlichen Pauschalpreis inklusive Service zu erhalten – ohne Vertrag oder Mindestlaufzeiten. Das faire, ganzheitliche Konzept von fresh at work bietet dabei ein All-Inclusive-Paket aus einer Hand. Beim absolut vertragsfreien System entstehen auch keinerlei sonstige Investitionskosten. Die in Europa produzierten Tafelwassergeräte aus Edelstahl sind in zwei Größen verfügbar. Das Modell „W1“ versorgt bis zu 45 Mitarbeiter und Gäste täglich. Bei bis zu 90 Personen kommt das „W2“ zum Einsatz. Die innovativen und modernen Spender sind flexibel installierbar und einfach zu handhaben.

Gummi, Spülschwämme und Steckdosen: Was ist überhaupt Kunststoff?


Ob Kugelschreiber, Handyhülle, die Tastatur des Computers oder die klassische Butterbrotdose: Die Verwendung von Kunststoffen hat sich in unserem Alltag fest etabliert. Überall wo man hinsieht, sind Produkte im Gebrauch. Doch was ist Kunststoff überhaupt, woraus bestehen unsere täglichen Gebrauchsgegenstände und wie werden diese eigentlich hergestellt? Darüber machen sich nur wenige Menschen Gedanken. 

 

Gehen wir zurück in das Jahr 1839: Der Amerikaner Charles Goodyear fand heraus, dass Kautschuk, welches schon im 17. Jahrhundert entdeckt wurde, bei der Erhitzung und in Kombination mit Schwefel formbar ist. Der Belgier Leo Hendrik Baekeland experimentierte viele Jahre später mit Phenol und Formaldehyd und stellte so Bakelit, den ersten vollsynthetischen elastischen und hitzebeständigen Kunststoff, her. Dieser stellte sich schnell als Vorteil für einige Industriezweige heraus und wurde von da an in großen Mengen produziert. Die moderne Kunststoffindustrie war geboren. Um etwa 1950 wurde weltweit jährlich rund 1 Millionen Tonnen Kunststoff verwendet. 50 Jahre später waren es bereits 200 Millionen Tonnen. Heute wird Kunststoff aller Art als Plastik bezeichnet.

 

Es ist bisher das einzige Material, das leicht, bruchfest, elastisch, temperaturbeständig und in unterschiedlichen Härtegraden zugleich herstellbar ist. Generell wird Plastik in vielen Schritten aus dem begrenzten Rohstoff Erdöl hergestellt. Mithilfe von Synthese-Verfahren werden mehrere Bausteine (Monomere) zu Ketten zusammengesetzt (Polymere). Die Wahl des Synthese-Verfahrens entscheidet am Ende über die Merkmale des späteren Plastik-Produktes.

 

Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Formen von Plastik: Plastikbecher bestehen beispielsweise aus der Kunststoffform Thermoplaste. Das Material ist sehr flexibel und kann durch den Einsatz von Hitze in beliebige Formen verändert werden. Das Steckdosengehäuse hingegen ist aus Duroplaste hergestellt und kann nur einmal erhitzt und verformt werden. Dieser Kunststoff ist meist hart und spröde. Wer sich in der Küche umschaut, findet bei den Spülschwämmen das nächste Produkt – denn die Putzhilfen bestehen ebenfalls aus elastischem und von Hand biegsamem Kunststoff, dem sogenannten Elastomere. 

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