Bitterstoffe im Kaffee: Was sind sie und wie wirken sie? 

 

Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke der Welt, aber nicht jeder mag seinen bitteren Geschmack. Doch was macht Kaffee eigentlich bitter und wie beeinflusst das unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden? Hier geht es um Bitterstoffe im Kaffee, wie sie entstehen und welche Rolle sie spielen.

Was sind Bitterstoffe?

Bitterstoffe sind chemische Verbindungen, die einen bitteren Geschmack auf der Zunge erzeugen. Sie sind in vielen Pflanzen vorhanden, um sie vor Fressfeinden zu schützen. Bitterstoffe können verschiedene Strukturen und Funktionen haben, aber sie haben alle eines gemeinsam: Sie aktivieren die Bitterrezeptoren auf unserer Zunge, die Teil unseres Geschmackssinns sind.

Welche Bitterstoffe sind im Kaffee enthalten?

Kaffee enthält mehr als 1000 verschiedene chemische Verbindungen, von denen einige bitter schmecken. Die wichtigsten Bitterstoffe im Kaffee sind: 

  

  • Koffein: Das bekannteste Stimulans, das in Kaffee, Tee und anderen Pflanzen vorkommt. Koffein hat eine bittere Wirkung, die je nach Kaffeesorte und Röstgrad variiert. (Kaffee und Koffein).

  

  • Chlorogensäure: Eine Gruppe von Antioxidantien, die in grünen Kaffeebohnen enthalten sind. Chlorogensäure wird beim Rösten teilweise abgebaut, aber ein Teil bleibt im Kaffee erhalten. Chlorogensäure ist für den sauren Geschmack von Kaffee verantwortlich, der auch die Bitterkeit verstärkt.

  

  • Trigonellin: Eine weitere Gruppe von Antioxidantien, die in grünen Kaffeebohnen vorkommen. Trigonellin wird beim Rösten teilweise abgebaut, aber es bildet auch neue Bitterstoffe, wie zum Beispiel Pyridine und Pyrazine.

  

  • Phenylindane: Eine Klasse von Verbindungen, die beim Rösten von Kaffee aus Chlorogensäure und Trigonellin entstehen. Phenylindane sind für den dunklen und bitteren Geschmack von stark geröstetem Kaffee verantwortlich.

Wie wirken Bitterstoffe im Kaffee auf unseren Körper?

Bitterstoffe im Kaffee haben sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf unseren Körper. Zu den positiven Effekten gehören: 

  

  • Die Anregung des Stoffwechsels und der Fettverbrennung durch Koffein.

  

  • Die Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit und der Wachsamkeit durch Koffein.

  

  • Die Senkung des Blutdrucks und des Blutzuckerspiegels. Dafür wird auch die Chlorogensäure verantwortlich gemacht.

  

  • Die Verringerung des Risikos für Alzheimer und Parkinson durch Phenylindane.

  

Zu den negativen Effekten können gehören: 

  

  • Die Erhöhung des Herzschlags und der Nervosität durch Koffein.

  

  • Die Beeinträchtigung des Schlafs und der Entspannung durch Koffein.

  

Wie immer gilt die goldene Regel der richtigen Dosierung. In Maßen genossen, bewirken die Bitterstoffe im Kaffee viel Gutes für unseren Körper. 

Wie kann man den Bittergeschmack von Kaffee reduzieren?

Wer den Bittergeschmack von Kaffee nicht so gerne mag, kann ihn reduzieren, ohne auf die Vorteile von Kaffee verzichten zu müssen. Hier sind einige Tipps: 

  

  • Wähle eine Kaffeesorte mit einem niedrigen Koffein- und Chlorogensäuregehalt, wie zum Beispiel Arabica.

  

  • Kaffees mit einem hellen Röstgrad bilden weniger Bitterstoffe aus als Kaffees mit dunklem Röstgrad.

  

  • Je feiner der Kaffee gemahlen wird, desto höher ist die Extraktion von Bitterstoffen. Ein mittlerer Mahlgrad ist dann die bessere Einstellung.

  

  • Frisches und gefiltertes Wasser, das in der optimalen Brühtemperatur (nicht zu heiß) den Kaffee brüht, ist ein Genussvorteil. Unser Kaffeevollautomat hat einen Festwasseranschluss und ist mit einem Wasserfilter ausgestattet.

  

  • Kaffeespezialitäten mit Milch dämpfen den Bittergeschmack.

Unser Angebot für ausgewogenen Kaffeegenuss am Arbeitsplatz

Bitterstoffe sind natürliche Bestandteile des Kaffees, die je nach Sorte, Röstung und Zubereitung in ihrer Ausprägung variieren. Da sie wichtig für den Geschmack und das Aroma des Kaffees sind und darüber hinaus wertvolle Wirkungen haben, schätzen wir sie.
Allerdings sollen unsere Kunden im Büro und bei der Arbeit ihren Kaffee genießen. Darum nehmen wir uns bei der Einrichtung der Kaffeevollautomaten gerne die Zeit, die wir brauchen. Wir arbeiten solange an den Einstellungen des Kaffeevollautomaten, bis alle zufrieden sind. Guter Kaffee ist auch eine Frage der Balance.

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