

Digitale Überforderung entsteht in der Regel dort, wo viele Informationen auf einmal eintreffen, Arbeitsphasen lang und die Erwartungen hoch sind. Forschungen zu sogenanntem Technostress beschreiben ein Zusammenspiel aus Überlastung, Unsicherheit und Reizüberflutung, das zu digitaler Erschöpfung führen kann.1
Dieser Zustand ist eine Reaktion auf permanente Erreichbarkeit und Multitasking, welche die kognitive Kapazität zunehmend beanspruchen. Die Folgen zeigen sich oft schleichend: sinkende Konzentration, mentale Ermüdung und das Gefühl ständiger Hektik.2 Gerade in Zeiten intensiver Bildschirmarbeit wird deutlich, wie wichtig klare und regelmäßige Pausen für die psychische Balance sind.
Sogenannte Micropausen – also bewusste Unterbrechungen von knapp 30 Sekunden – bieten eine wirksame Möglichkeit, die digitale Überforderung zu reduzieren. Selbst sehr kurze Unterbrechungen können den Erholungsprozess bereits unterstützen und die Leistungsfähigkeit stabilisieren.
Entscheidend ist dabei weniger die Dauer als die Regelmäßigkeit. Kurze Pausen helfen, den Blick vom Bildschirm zu lösen, verändern die Körperhaltung und erlauben dem Nervensystem, für einen Moment zur Ruhe zu kommen. Sie wirken besonders dort, wo viel Konzentration gefordert ist oder digitale Reize kaum nachlassen. Im Büroalltag sind solche Mikropausen ein niedrigschwelliger Ansatz, um die eigenen Kräfte zu schonen.3
Neben regelmäßigen Pausen können analoge Routinen einen natürlichen Ausgleich zur digitalen Daueraktivität bieten. Die Embodiment-Forschung zeigt, dass körperliche Handlungen kognitive Prozesse beeinflussen, denn Wahrnehmung, Bewegung und Denken sind eng miteinander verflochten.4
Wenn Menschen aufstehen, ein paar Schritte gehen oder sich ein Glas Wasser oder eine Tasse Kaffee holen, entsteht ein kleiner Übergangsraum. Dieser schafft Orientierung und unterbricht digitale Reizketten. Diese Momente sind oft unscheinbar, aber wirksam. Sie markieren einen Wechsel im Arbeitsrhythmus und bieten dem Gehirn eine kurze Distanzierung zur digitalen Umgebung. Analoge Mikro-Handlungen sind somit mehr als nur Gewohnheiten – sie wirken als Elemente stiller Selbstregulation.5
Trinkrituale verbinden körperliche Bewegung mit sensorischen Eindrücken. Der Weg zum Wasserspender oder Kaffeevollautomaten unterbricht den Arbeitsfluss nur minimal, ohne ihn zu stören. Durch Temperatur, Geschmack und den kurzen Ortswechsel entsteht ein analoger Reiz, der digitale Ermüdung abfedern kann.
Ist der Wasserspender im Büro gut zugänglich, entstehen natürliche Ruhepunkte, die Teams entlasten. Gleiches gilt für einen Kaffeevollautomaten im Büro, der durch seine konstante Verfügbarkeit verschiedener Kaffeespezialitäten kleine Erholungsmomente ermöglicht. Solche Versorgungssysteme schaffen Strukturen, die Balance und Klarheit im Arbeitsalltag unterstützen.
Digitaler Stress ist heute in vielen Bereichen des Arbeitsalltags präsent. Analoge Pausen wirken als ruhige Gegengewichte, da sie Orientierung bieten und die mentale Belastung auf sanfte Weise reduzieren. Wasserspender und Kaffeevollautomaten im Büro sind dabei ein wertvolles Hilfsmittel, da sie in alltägliche Routinen integriert sind und analoge Übergänge fast nebenbei ermöglichen. So entsteht ein Arbeitsumfeld, das Frische, Verantwortung und Ausgleich in den Mittelpunkt stellt.
Wir unterstützen Sie gern bei der passenden Versorgungslösung, wenn auch Sie analoge Erholungsmomente in Ihrem Büro stärken möchten. Jetzt Kontakt aufnehmen und einen Wasserspender oder Kaffeevollautomaten mieten!
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1. Tarafdar, M., Cooper, C. L. & Stich, J.-F. (2019). „The technostress trifecta: Techno eustress, techno distress and design – theoretical directions and an agenda for research.“ Information Systems Journal, 29(1), 6–42: doi.org/10.1111/isj.12169 (Zugriff am 11.12.2025).
2. Hefner, D. & Vorderer, P. (2016). „Digital stress: Permanent connectedness and multitasking.“ In: Reinecke, L. & Oliver, M. B. (Hrsg.), The Routledge Handbook of Media Use and Well-Being. New York: Routledge: www.ijk.hmtm-hannover.de/en/about/staff/dr-dorothee-hefner/ (Zugriff am 11.12.2025).
3. Albulescu, P., Macsinga, I., Rusu, A., Sulea, C., Bodnaru, A. & Tulbure, B. T. (2022) „Give me a break! A systematic review and meta-analysis on the efficacy of micro-breaks for increasing well-being and performance.“ PLOS ONE, 17(8), e0272460: doi.org/10.1371/journal.pone.0272460 (Zugriff am 11.12.2025).
4. Foglia, L. & Wilson, R. A. (2013) „Embodied cognition. “Wiley Interdisciplinary Reviews: Cognitive Science, 4(3), 319–325: doi.org/10.1002/wcs.1226 (Zugriff am 11.12.2025).
5. Oswald, T. K., Rumbold, A. R., Kedzior, S. G. E. & Moore, V. M. (2020). „Psychological impacts of ‘screen time’ and ‘green time’ for children and adolescents: A systematic scoping review.“ PLOS ONE, 15(9), e0237725: doi.org/10.1371/journal.pone.0237725 (Zugriff am 11.12.2025).