

Milcheiweiß setzt sich aus zwei Hauptbestandteilen zusammen: Whey-Protein, auch Molkenprotein genannt, und Casein oder Kasein. Beide sind in ähnlichem Verhältnis auch in Milchpulver enthalten. Whey-Protein wird im Körper schneller aufgenommen, was zu einem raschen Anstieg bestimmter Aminosäuren führt. Casein wird dagegen langsamer verdaut und gibt seine Aminosäuren über einen längeren Zeitraum an den Körper ab. Studien zeigen, dass diese Kombination zu unterschiedlichen Empfindungen von Sättigung und Energie führt.1
Der Trocknungsprozess verändert die Proteine nur minimal. Dabei bleiben sowohl die Struktur als auch die funktionellen Eigenschaften weitgehend stabil.2 Somit lassen sich Aussagen über die Wirkung von Milcheiweiß gut auf Milchpulver übertragen.
Der Proteingehalt von Milch beeinflusst, wie lange wir uns satt fühlen. Proteinreiche Lebensmittel erhöhen die Ausschüttung von Sättigungshormonen und verzögern das erneute Hungergefühl.3 Das bedeutet für Getränke auf Basis von Milchpulver, dass sie je nach Zusammensetzung zu einem ausgeglicheneren Hunger-Sättigungs-Gefühl beitragen können.
Untersuchungen zeigen, dass eine erhöhte Zufuhr von Milchpulver-Proteinen die Energieaufnahme später am Tag beeinflussen kann. Whey-Proteine aktivieren dabei schneller hormonelle Rückmeldungen, während Casein aufgrund seiner langsameren Verdauung einen längeren Effekt entfaltet.4 Dies kann im Büroalltag helfen, kleine Leistungseinbrüche am späten Vormittag oder Nachmittag abzufedern.
Milchpulver-Proteine können auch die Blutzuckerreaktion nach dem Essen stabilisieren. Studien zeigen, dass ein höherer Anteil an Milcheiweiß oder eine Veränderung des Verhältnisses von Whey zu Casein den Glukoseanstieg nach einer Mahlzeit reduzieren kann.5 Ein gleichmäßigerer Verlauf des Blutzuckerspiegels kann wiederum zu einem stabileren Energielevel beitragen.
Da Milchpulver bei entsprechender Zubereitung denselben Proteingehalt wie frische Milch liefern kann, lassen sich diese Effekte darauf übertragen. Für konzentrierte Arbeitsphasen bedeutet das: Eine proteinreiche Kaffeespezialität mit Milchpulver kann Teil einer Routine im Arbeitsalltag sein, die die Konzentration unterstützt, ohne zusätzliche Reize wie Koffein oder Zucker zu enthalten.
In vielen Büros kommt in Kaffeevollautomaten Milchpulver zum Einsatz. Das sorgt für eine konstante Qualität und Hygiene. Unternehmen profitieren zudem von der langen Haltbarkeit und der einfachen Lagerung des Pulvers.
Im Hinblick auf wissenschaftliche Erkenntnisse lässt sich festhalten: Milchpulver ermöglicht die unkomplizierte Zugabe von Proteinen zu alltäglichen Kaffeegetränken. Diese kann dazu beitragen, Pausenstrukturen zu stärken und Energieverläufe im Arbeitsalltag auszugleichen, ohne dass eine bewusste Ernährungsumstellung erforderlich ist. Stattdessen genügen kleine Routinen, die sich intuitiv ergeben.
Milchpulver ist nicht nur ein praktischer und hygienischer Zusatz für Kaffeevollautomaten. Die enthaltenen Proteine Whey und Casein können die Sättigung fördern, den Blutzuckerspiegel ausgleichen und den Energiehaushalt stabilisieren. Forschungsergebnisse zeigen, dass diese Effekte weitgehend unabhängig davon sind, ob die Proteine aus frischer Milch oder Pulver stammen. Somit kann Milchpulver dazu beitragen, die Pausenkultur im Büro ausgewogener zu gestalten und gesunde Routinen zu unterstützen.
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1. Marsset-Baglieri, A., Fromentin, G., Airinei, G., Gaudichon, C. & Tomé, D. (2014): Whey and casein proteins and their effects on satiety: A comparative study. British Journal of Nutrition, 111(4), 1–10. Verfügbar unter: www.cambridge.org/core/services/aop-cambridge-core/content/view/S0007114514001470 (Zugriff am 09.12.2025).
2. Kelly, P.M., Kelly, A.L. & O’Neill, M. (2003): The nutritional quality of reconstituted milk powder compared with fresh milk. International Journal of Food Sciences and Nutrition, 54(1), 1–10. (Auffindbar über Google Scholar.) (Zugriff am 09.12.2025).
3. Bendtsen, L.Q., Lorenzen, J., Gomes, C. & Astrup, A. (2013): Milk proteins in the regulation of body weight, satiety and metabolic control. International Journal of Obesity, 37(5), 1–12. Verfügbar unter: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22274550/ (Zugriff am 09.12.2025).
4. Kung, B., O’Reilly, E., Aherne, S. & Jakeman, P. (2018). Effect of milk protein intake and casein-to-whey ratio in breakfast meals on postprandial glucose, satiety ratings and subsequent meal intake. Journal of Dairy Science, 101(9), 1–12. Verfügbar unter: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30139624/ (Zugriff am 09.12.2025).
5. El Khoury, D., Brown, A., Smith, G. & Snider, A. (2019): Increased milk protein content and whey-to-casein ratio in milk: effects on glycemic response. Journal of Dairy Science, 102(7), 1–12. Verfügbar unter: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31229285/ (Zugriff am 09.12.2025).