

Die Embodiment-Theorie geht davon aus, dass Denken nicht losgelöst vom Körper stattfindet. Studien zeigen, dass selbst unscheinbare körperliche Reize die Art und Weise beeinflussen, wie Menschen Informationen aufnehmen.1
Dazu gehören beispielsweise auch das Halten von einem Glas Wasser, die Temperaturempfindung beim Trinken oder der erste Geruch einer frisch gebrühten Tasse Kaffee. Diese Signale wirken oft im Hintergrund, begleiten uns jedoch den gesamten Arbeitstag. Sie strukturieren unsere Wahrnehmung, ohne dass dies bewusst gesteuert wird.
Menschen orientieren sich über mehrere Sinne gleichzeitig. Temperatur, Haptik, Geschmack und Geruch fließen dabei zu einem Gesamteindruck zusammen. Die multisensorische Forschung zeigt, dass solche Reizkombinationen messbare Auswirkungen auf psychologische Zustände haben.2 Solche Eindrücke sind Teil unserer multisensorischen Wahrnehmung. Sie beeinflusst, wie wir Situationen einordnen und erleben.
Im Büroalltag entsteht dadurch ein feines Netz aus sensorischen Hinweisen: ein kühles Glas Wasser, der Duft von frischem Kaffee am Morgen oder das Gewicht einer Tasse. Diese Vielfalt wirkt als Gegenpol zu digitalen Reizketten, die oft einseitig und schnell sind.
Körperliche Ankerpunkte entstehen, wenn Menschen innere und äußere Signale bewusst oder unbewusst wahrnehmen. Dazu zählen beispielsweise der eigene Atemrhythmus, die Muskelspannung in bestimmten Momenten oder die Berührung eines Gegenstands. Die Forschung zur Interozeption, also der Wahrnehmung innerer Körpersignale, zeigt, wie solche Reize die Selbstwahrnehmung stabilisieren.3
Beim Trinken greifen gleich mehrere dieser Signale ineinander: der Griff zum Glas oder der Tasse, der Duft des Getränks, die Temperatur und der Vorgang des Schluckens. Diese ruhige Abfolge unterstützt Umschaltprozesse im Gehirn, die für konzentriertes Arbeiten wichtig sind.4 Gleichzeitig wirkt sie wie eine kleine Form der Aufmerksamkeitsregulation und erleichtert den Wechsel zwischen verschiedenen Aufgaben.
Digitale Arbeitsumgebungen erzeugen häufig monotone oder schnell wechselnde Reizmuster. Das Gehirn muss permanent filtern und reagieren, was langfristig zu digitaler Überreizung führen kann.5 Bei hoher Dauerbelastung können solche Muster zu einer Reizüberflutung des Gehirns führen.
Sensorische Übergänge wirken hier als kleine Gegenbewegungen. Sie verändern das Wahrnehmungsmuster für einen Moment, ohne den Arbeitsfluss zu unterbrechen. Der Griff zu Wasser oder Kaffee ist deshalb mehr als nur eine Routinehandlung: Er setzt ein neues sensorisches Signal, das das Nervensystem kurzzeitig neu ordnet.
Wasserspender und Kaffeevollautomaten im Büro verbinden Bewegung, Begegnung und sensorische Vielfalt. Ein geschickt platzierter Wasserspender oder Kaffeevollautomat schafft Orte, an denen solche Übergänge ganz natürlich entstehen.
Dabei wirken Temperatur, Duft, Geräusche und der kurze Ortswechsel wie kleine Reize, die den Tagesrhythmus strukturieren. Sie fördern Aufmerksamkeit und machen den Arbeitsalltag angenehmer – nicht durch längere Pausen, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer Sinne.
Das Konzept des Embodiments zeigt, wie eng Körperwahrnehmung, Aufmerksamkeit und Wohlbefinden miteinander verbunden sind. Wasserspender und Kaffeevollautomaten im Büro wirken dabei als einfache körperliche Ankerpunkte, die digitale Reizketten kurz unterbrechen und so für mehr Orientierung sorgen. Gut zugängliche Trinkangebote verstärken diese Wirkung, da sie multisensorische Übergänge selbstverständlich machen.
Wenn Sie solche natürlichen Orientierungspunkte in Ihrem Büro schaffen möchten, unterstützen wir Sie gern mit einer individuellen Lösung. Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf, um ein unverbindliches Angebot zur Miete eines Kaffeevollautomaten und Wasserspenders zu erhalten!
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1. Barsalou, L. W. (2008) “Grounded cognition”, Annual Review of Psychology, 59, S. 617–645: doi.org/10.1146/annurev.psych.59.103006.093639 (Zugriff am 12.12.2025.)
2. Spence, C., Velasco, C. und Knoeferle, K. (2014) “A large sample study on the influence of the multisensory environment on the wine drinking experience”, Flavour, 3(1), 8: doi.org/10.1186/2044-7248-3-8 (Zugriff am 12.12.2025.)
3. Craig, A. D. (2002) “How do you feel? Interoception: The sense of the physiological condition of the body”, Nature Reviews Neuroscience, 3, S. 655–666. Verfügbar unter: doi.org/10.1038/nrn894 (Zugriff am 12.12.2025.)
4. Posner, M. I. und Rothbart, M. K. (2007) “Research on attention networks as a model for the integration of psychological science”, Annual Review of Psychology, 58, S. 1–23. Verfügbar unter: doi.org/10.1146/annurev.psych.58.110405.085516 (Zugriff am 12.12.2025.)
5. McEwen, B. S. (2007) “Physiology and neurobiology of stress and adaptation: Central role of the brain”, Physiological Reviews, 87(3), S. 873–904. Verfügbar unter: doi.org/10.1152/physrev.00041.2006 (Zugriff am 12.12.2025.)