

Unabhängig davon, ob wir am Ende zu Milchpulver oder Frischmilch greifen, entsteht der Großteil der Umweltbelastung bereits in der landwirtschaftlichen Erzeugung von Milch. Faktoren wie Tierhaltung, Flächenverbrauch, Futtermittelbedarf, Wasserverbrauch und Methanemissionen bestimmen die hohen Auswirkungen auf die Umwelt.
Studien zeigen, dass diese Produktionsphase den ökologischen Fußabdruck beider Endprodukte dominiert, während die Weiterverarbeitung und Logistik vergleichsweise geringere Anteile ausmachen.1
Der Unterschied in der Umweltbilanz zwischen Frischmilch und Milchpulver ergibt sich vor allem aus den unterschiedlichen Verarbeitungsprozessen. Frischmilch wird pasteurisiert und abgefüllt. Zudem muss sie über die gesamte Lieferkette hinweg gekühlt werden. Milchpulver entsteht hingegen durch Verdampfung und Trocknung, was einen höheren Energieeinsatz erfordert. Studien zur Herstellung zeigen, dass gerade diese Trocknungsphase einen relevanten Anteil an der Umweltbilanz von Milchpulver ausmacht.2
Andererseits bietet Milchpulver auch jede Menge praktische Vorteile: Es ist lange haltbar, die Qualität ist konstant und es entstehen kaum Verluste durch verdorbene Ware.3 Diese Effekte gewinnen insbesondere dann an Bedeutung, wenn die Nutzung über Wochen oder Monate hinweg vorgesehen ist, wie beispielsweise im Büro.
Auch beim Transport gibt es Unterschiede: Frischmilch ist deutlich schwerer und die Kühlkette muss durchgehend eingehalten werden. Das erhöht den Energiebedarf und die Emissionen, insbesondere auf längeren Strecken. Milchpulver ist dagegen stärker konzentriert, leichter und kommt ohne Kühlung aus. Das reduziert Emissionen und vereinfacht die Logistik erheblich.4
Diese strukturellen Vorteile von Milchpulver machen sich auch bei der Lagerung und Nutzung in Kaffeevollautomaten bemerkbar. Während bei Frischmilch häufig Reste und deutlich mehr Verpackungsabfälle entstehen, lässt sich Milchpulver exakt dosieren. Das ist ein klarer Vorteil im Büroalltag, in dem Routinen und Verlässlichkeit eine große Rolle spielen.
Viele Unternehmen nutzen Kaffeevollautomaten mit Milchpulver, da diese für einfache Abläufe, mehr Hygiene und eine bessere Planbarkeit der Verbrauchsmenge sorgen. Aus Nachhaltigkeitsperspektive bietet Milchpulver im Büro zusätzliche Vorteile: Die Umwelt wird durch Zwischentransporte weniger belastet und das Pulver kann über längere Zeiträume hinweg verlässlich genutzt werden.
Ein Kaffeevollautomat mit Milchpulver schafft somit Strukturen, die ökologische und organisatorische Aspekte vereinen, und gewährleistet eine konstante Versorgung mit Kaffeespezialitäten in stets gleichbleibender Qualität.
Der ökologische Unterschied zwischen Frischmilch und Milchpulver entsteht hauptsächlich durch die Verarbeitung, den Transport und den Verpackungsmüll. Zwar prägt die milchviehbasierte Produktion den größten Teil der Umweltbelastung, doch Milchpulver bietet im weiteren Verlauf große Vorteile, insbesondere dort, wo Haltbarkeit, Effizienz und planbare Nutzung relevant sind. So kann Milchpulver im Büros ein nachhaltiger Bestandteil einer modernen, funktionalen Kaffeelösung sein, die Abläufe vereinfacht und Ressourcen schont.
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1. Keller, R., Jungbluth, N. & Schenker, U. (2016): Life Cycle Assessment of a Detailed Dairy Model (SUSMILK-dairy). ESU-services Ltd., Uster, Schweiz. Verfügbar unter: esu-services.ch/fileadmin/download/keller-2016-LCAfood-Paper-268-SUSMILK-dairy.pdf (Abgerufen am 10.12.2025).
2. Finnegan, W., Goggins, J., Murphy, F. & Cummins, V. (2017): Environmental impacts of milk powder and butter manufactured in the Republic of Ireland. Science of the Total Environment, 579, 159–168. Verfügbar unter: www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0048969716323026
3. Sharma, A., Jana, A.H. & Chavan, R.S. (2012): Functionality of milk powders and milk-based powders for end use applications: A review. Comprehensive Reviews in Food Science and Food Safety, 11(5), 518–528. Verfügbar unter: onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1541-4337.2012.00199.x (Abgerufen am 10.12.2025).
4. Henderson, A.D., Baral, A., Smith, R. & Clarke, S. (2023): Spatialized Life Cycle Assessment of Fluid Milk Production in Europe. Sustainability, 15(3), 1890. Verfügbar unter: www.mdpi.com/2071-1050/15/3/1890 (Abgerufen am 10.12.2025).
5. Kumar, A., Singh, R. & Patel, S.K. (2022021). Life Cycle Assessment of dairy processing industry: Environmental impact and mitigation strategies. Journal of Cleaner Production, 329, 129–143. Verfügbar unter: www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0959652621035162 (Abgerufen am 10.12.2025).